Telefonistin mit ihrer Ausrüstung

Inventarsnummer: T99 1/32/1
Herstellungort: Raum 1

Die in den Fernsprechämtern angestellten Telefonistinnen, welche die Verbindungen herstellten, durften ihre Stellungsgesuche nur mit den Empfehlungen von zwei gut bekannten, herrschaftlichen Familien einreichen. Um solch eine Stellung zu erhalten, mussten sie folgenden Kriterien entsprechen: angenehmes Auftreten, gute Erinnerungsgabe, schnelle Auffassung, saubere Aussprache, gutes Benehmen, angenehm klingende, jedoch auch kräftige Stimme sowie außer der ungarischen Sprache auch noch Kenntnis einer anderen Fremdsprache. Eine Telefonistin musste das gesamte Teilnehmerverzeichnis und sämtliche Anschlussnummern im Kopf haben. Es war schwierig, die Daten von gleichnamigen Teilnehmern zu erlernen, denn als Unterscheidungsmerkmal mussten sie sich auch die Angaben zu Beruf und Adressen aneignen. Gegen Ende der 1890-er Jahre stieg die Teilnehmeranzahl auf 2 bis 5 Tausend an und deshalb wurde ab dem 29. Juni 1901 auch die Verbindungsmethode nach Rufnummern eingeführt.

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