Gábor Baross (1848-1892)

Inventarsnummer: T99 1/25/1
Herstellungort: Raum 1

Gábor Baross wurde am 30. März 1883 zum Staatssekretär des Ministeriums für Öffentliche Arbeit und Verkehrswesen ernannt und am 30. Dezember 1886 zum Minister. Baross hielt das Telefon für eine außerordentlich bedeutende Erfindung. Die Jahre nach der Einführung dieser Erfindung in Ungarn haben ihn davon überzeugt, dass die Errichtung eines öffentlichen Netzes Aufgabe des Staates ist. Im Jahre 1887 kaufte er das Budapester Fernsprechnetz von dem bereits verschuldeten Eigentümer Tivadar Puskás. Der Vertrag zwischen dem ungarischen Staat und Tivadar Puskás hat die Entwicklung des Netzes günstig beeinflusst. Gábor Baross hat im Gesetz Nr. XXXI. von 1888 die Errichtung und Betreibung von Fernmeldeämtern, Fernsprech- und anderen elektrischen Einrichtungen zum staatlichen Monopol erklärt. Am 13. Juni 1889 hat er auf der Ministerratssitzung die Pläne zur Telefonverbindung Budapest—Wien vorgestellt. Mit dem Bau dieser Verbindung von 262 km Länge wurden Geschäftsmöglichkeiten für die ungarische Industrie geschaffen. Die drei errichteten Leitungen wurden um Mitternacht des 31. Dezembers 1889 dem Verkehr übergeben.

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