Porträt von Dénes Gábor

Inventarsnummer: T99 1/22/1
Herstellungort: Raum 1

Die wissenschaftliche Untersuchung von Dénes Gábor (1900-1979) zur elektronenoptischen Abbildung führte zur Entdeckung der Holographie. Er erkannte, dass man zu einer vollständigen Abbildung sämtliche Informationen der vom Gegenstand zurückgespiegelten Wellen verwenden muss. Nicht nur die Wellenintensität — wie es bei den traditionellen Einrichtungen üblich ist — sondern auch Phase und Amplitude. Wenn das realisiert wird, dann erhält man vom Gegenstand ein vollständiges (holo) und räumliches (graf) Bild. Die Theorie der optischen Holographie wurde von Gábor in den Jahren von 1946 bis 1951 ausgearbeitet. Sein Schaffen wurde 1971 mit dem Nobelpreis anerkannt. Zu einer allgemeinen Verbreitung der Holographie war die Ausarbeitung einer sog. kohärenten Lichtquelle erforderlich, die 1962 mit der Entdeckung des Lasers gewährleistet wurde, und mit der Verschmelzung von Lasertechnik und Holographie wurde das Erstellen von Laserhologrammen ermöglicht.

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