Automatisches Rotary-System

Inventarsnummer: T99 1/12/1
Jahre der Herstellung: 1928
Herstellungort: Raum 1

Die Grenzen für eine Erweiterung der Handvermittlungsstellen lagen in ihrer Bedienbarkeit. Die nächste Etappe der Entwicklung bedeuteten im Ausland die halbautomatischen Systeme, die jedoch wegen dem Ersten Weltkrieg im ungarischen Telefonwesen gar nicht erschienen sind. Zur Installation der ersten automatischen Vermittlungsstellen (in Budapest vom <<882>>Typ 7A und in der Provinz vom Typ 7B<>) kam es in den Jahren zwischen 1928 und 1932. In diesen Vermittlungsstellen wurden die Schaltungen von Rotiergeräten vorgenommen, deshalb nannte man sie auch Rotary-Vermittlungsstellen. Das System wurde von der Antwerpener Bell Telephone Manufacturing Co. ausgearbeitet und aufgrund deren Dokumentationen von der Budapester Standard Villamossági Rt. produziert und installiert. Beide Unternehmen waren Tochtergesellschaften der amerikanischen Gesellschaft International Telegraph and Telephone (ITT). Die Hauptzentralen standen in einer sog. verflochtenen Verbindung zueinander. Zu den Hauptzentralen verliefen die Verbindungen von den Neben- und Kleinwählerzentralen strahlenförmig. In einigen Gebieten wurde die Anschlussanzahl der Hauptzentralen so unterteilt, dass in den weiter entfernt gelegenen Gebieten sog. Nebenzentralen mit geringerer Aufnahmefähigkeit gebaut wurden. Ein Teil des Verkehrs oder eventuell auch der gesamte Verkehr wurde in den Nebenzentralen - als Stufen des "Außendienstes" - mit der Inanspruchnahme der Hauptvermittlungsstelle abgewickelt.

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