Porträt von Alexander Graham Bell

Inventarsnummer: T99 1/1/1
Herstellungort: Raum 1

Alexander Graham Bell wurde am 3. März 1847 im schottischen Edinburgh geboren. Sein Vater, Melville Bell, war Lehrer, der sich mit sprachbehinderten Kindern beschäftigte und seine Mutter, Elisa Grace Symonds, war Porträtmalerin und Musikerin. Auch der junge Bell fühlte sich zur Musik hingezogen, aber letztendlich wählte er dann doch den Beruf seines Vaters und begab sich auf das Gebiet der Heilpädagogik. 1863 erhielt er in der Internatsschule Weston House in Elgin eine Stelle als Hilfslehrer und lehrte die Fächer Musik und sprachlicher Ausdruck. Ab September 1866 arbeitete er als Lehrer in Bath am Somerseitshire College. In dieser Zeit richtete sich dann sein Interesse auf den Bereich der Elektrizität und hier hat er auch eine Telegraphenleitung zwischen seinem eigenen Zimmer und dem seines Freundes gelegt. Im Jahre 1867 nahm Melville Bell seinen Sohn als Mitarbeiter zu sich. Am Londoner Universitätskollegium spezialisierte sich Bell auf das Gebiet zur Erforschung der Anatomie der Lautbildung. Die Familie infizierte sich mit Tuberkulose und auch Bell erkrankte. Auf Anraten der Ärzte hat sich der Vater zusammen mit seiner Familie im Juli 1870 in Kanada niedergelassen. Bell wurde schnell wieder gesund. In den daruf folgenden Jahren wurde er Professor für Tonphysiologie an der Universität Boston und lehrte den sprachbehinderten Kindern mehrerer prominenter Bostoner Persönlichkeiten das Sprechen. Von ihnen wurde er dann auch bei seinen Versuchen zur Weiterentwicklung des Telegraphen finanziell unterstützt, die dann zur Erfindung des Telefons führten. Seinen Patentantrag reichte er am 14. Februar 1876 ein und am 7. März wurde er registriert. Sein Telefon stellte er auf der Zentenarausstellung in Philadelphia vor. Am 9. Juli 1877 wurde die Telefongesellschaft Bell gegründet. Am 11. Juli 1877 heiratete er Mabel Hubbard und auf Anraten seines Schwiegervaters gingen sie nach England, um dort das Telefon bekannt zu machen. Für die Entdeckung des Telefons zeichnete ihn die französische Regierung im Jahre 1880 mit dem Volta-Preis aus, der mit einer Prämie von 50Â� 000 Franc verbunden ist. Von dem Geld gründete er in Washington das Volta-Laboratorium, wo er mit seinen Mitarbeitern an der Weiterentwicklung des Phonographen von Edison arbeitete und das Team sich ab 1897 mit der Entwicklung des Lichttelefons beschäftigte. 1920 wurde er zum Ehrenbürger seiner Geburtsstadt Edinburgh ernannt. In Beinn Bhreagh ist er dann am 2. August 1922 in seinem 75. Lebensjahr gestorben. Am Tage seiner Beerdigung wurde der Telefonverkehr überall für zwei Stunden eingestellt, damit gedachte man in den Telfonvermittlungsstellen dem Erfinder Bell.

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